Berlin war neben Frankfurt/M. von Anbeginn ein Zentrum jüdischen Lebens. Die Neue Synagoge, das ehemalige Scheunenviertel oder die Friedhöfe: Berlin hat eine lange jüdische Tradition, die mit ungefähr 27.000 Jüdinnen und Juden heute wieder sehr lebendig ist. Die Kultur ist reichhaltig. Wir besuchen die Gedenkstätte „Stille Helden“ und spazieren durch das Bayerische Viertel.
Stille Helden erzählt Geschichten von Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgten Jüdinnen und Juden in Deutschland und deutsch besetztem Europa beistanden. Stille Helden erzählt von Zwangslagen Verfolgter sowie drohender Deportationen und dem Entschluss Einzelner, sich durch Flucht in den Untergrund der tödlichen Bedrohung zu widersetzen. Hilfe und Rettung waren die Ausnahme, aber möglich.
Das Bayerischen Viertel erzählt die Geschichte von Ausgrenzung und Entrechtung, Vertreibung, Deportation und Ermordung von Berliner Juden in den Jahren 1933 bis 1945. Mit 80 als Mahnmal im Viertel installierten Schildern, lernen Sie, das die Verfolgungen von Jüdinnen und Juden der Öffentlichkeit bekannt war. Sie erfahren einiges über die Ängste, Sorgen und Nöte über jüdische Familien im Bayerischen Viertel. Zitate und Geschichten regen zum Nachdenken an und vermitteln einen ungeschönten Blick auf die historischen Ereignisse. Das Bayerische Viertel ist ein Weg, zum Umgang mit dieser Geschichte.
Wir besuchen ANOAH – die Kinderwelt des jüdischen Museums Berlin und das „digitale Klassenzimmer“ des Museums.
Voraussichtlicher Ablauf:
09.09.2026, Anreise bis 12.30 Uhr
13.00 Uhr: Besuch der Gedenkstätte Stille Helden
17.00 Uhr Bayerisches Viertel, Stadtgang
19.30 Uhr: Abendessen (Selbstzahler)
10.09.2026:
09.00 Uhr: „ANOAH – die Kinderwelt des jüdischen Museums“ und das „digitale Klassenzimmer“, Jüdisches Museum Berlin
13.00 Uhr: Abschluss und Mittagessen im „Shalom’chen Berlin“, im Jüdischen Museum (Selbstzahler)
Die Fortbildung ist kostenfrei. Die An- und Abreise, die Unterkunft sind selbst zu organisieren und zu zahlen. Das Abendessen am 09.09.26 und das Mittagessen am 10.09.26 sind ebenfalls selbst zu zahlen.
Die Exkursion findet im Rahmen des Projektes ANtisemitismusprävention mit der Niedersächsischen Erwachsenenbildung III (ANNE) statt.
ANNE wird durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) gefördert
Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des L-DZ Niedersachsens dar. Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.



