In der Erwachsenenbildung begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Erfahrungen, Werten, Kommunikationsstilen und Lebensrealitäten. Gerade in der Arbeit mit zugewanderten oder international geprägten Erwachsenen können im Alltag Missverständnisse, Unsicherheiten oder Spannungen entstehen – oft nicht aus böser Absicht, sondern durch unterschiedliche Erwartungen, Prägungen und unbewusste Vorannahmen.
Die Fortbildung lädt dazu ein, den eigenen Blick zu schärfen und Kommunikation im Alltag bewusster, klarer und diskriminierungssensibler zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein respektvoller und professioneller Umgang mit vielfältigen Gruppen gelingen kann, ohne Menschen auf „Kultur“ zu reduzieren.
Anhand von Praxisbeispielen, Reflexionsübungen und interaktiven Methoden entwickeln die Teilnehmenden konkrete Strategien für herausfordernde Situationen in der Bildungsarbeit.



