Medien im Familienalltag mit Kindern unter 3 Jahren
Smartphone und Tablet gehören heute selbstverständlich zum Familienalltag – auch dort, wo die Kinder noch sehr jung sind. Gleichzeitig sind Fachkräfte und Eltern häufig unsicher: Was brauchen Kinder in den ersten Lebensjahren? Welche Rolle spielen Erwachsene als Vorbilder? Wo liegen mögliche Entwicklungsrisiken und wie können Familien unterstützt werden, einen altersgerechten Umgang mit Medien zu gestalten?
Ziel dieser Qualifizierung ist es, Trainer*innen zu befähigen, durch niedrigschwellige Fortbildungsangebote Eltern und Fachkräfte frühzeitig für einen altersgerechten, reflektierten und entwicklungsförderlichen Umgang mit Medien zu sensibilisieren.
Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Terminen:
Modul 1: Grundlagen und fachlicher Hintergrund (Präsenz)
Im ersten Modul werden die fachlichen Grundlagen vermittelt. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit dem Aufwachsen von Kindern in digitalen Medienwelten, aktuellen Erkenntnissen zur Mediennutzung im frühen Kindesalter sowie entwicklungspsychologischen Grundlagen.
Inhalte:
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Medienwelten von Kindern und Familien heute
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Aktuelle Studien zur Mediennutzung im frühen Kindesalter
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Entwicklungspsychologische Grundlagen
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Medienverständnis und Medienwirkung bei Kindern unter 3 Jahren
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Elternperspektiven, Motive und Unterstützungsbedarfe
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Empfehlenswerte Kindermedien und Alternativen zur Mediennutzung
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Materialien und Praxishilfen für die Fortbildungsarbeit
Modul 2: Durchführung der Fortbildung in der Praxis (online)
Im zweiten Modul steht die Umsetzung im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden setzen sich mit dem Ablauf der Fachkräftefortbildung auseinander, reflektieren typische Fragen und Unsicherheiten und entwickeln Sicherheit für die eigene Durchführung.
Die Fortbildung bietet Raum für Austausch, Reflexion und die gemeinsame Entwicklung von Handlungssicherheit im Umgang mit einem Thema, das Familien und Fachkräfte gleichermaßen beschäftigt. Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Fragen:
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Welche Kernbotschaften sind für Fachkräfte besonders relevant?
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Wie lassen sich Eltern für ihre Vorbildfunktion sensibilisieren, ohne zu moralisieren?
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Welche Fragen und Diskussionen tauchen in Veranstaltungen regelmäßig auf?
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Welche Methoden, Materialien und Praxisbeispiele haben sich bewährt?
Nach erfolgreichem Abschluss dieser Qualifizierung können die Teilnehmenden eigenständig U3-Fortbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte im jeweiligen Praxis- und Arbeitskontext durchführen. Für eine erstmalige Umsetzung bis Januar 2027 stehen im Rahmen des Projektes Mittel zur Verfügung (Infos erhalten Sie dazu von Christel Wolf, wolf@aewb-nds.de ab dem 07.09.26).
„Digitaler Kinderschutz von Anfang an!“ ist eine gemeinsame Kampagne der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen e.V. (LJS), der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) und Blickwechsel e.V. – Verein für Medien- und Kulturpädagogik. Die Kampagne unterstützt Familien sowie Fachkräfte dabei, Kinder in den ersten Lebensjahren sicher und entwicklungsfördernd in einer digitalen Welt zu begleiten. Die Kampagne wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.



