In Kooperation mit wb-web des DIE
aus der Reihe: Erwachsenenbildung – stark in Krisen, stärkt in Krisen?!
Kriege in vielen Teilen der Welt, Cyberangriffe, Desinformation, Naturkatastrophen und andere Krisen stellen Gesellschaften vor neue Herausforderungen. Auch in Deutschland wird vor diesem Hintergrund verstärkt darüber diskutiert, wie verteidigungsfähig und krisenfest das Land sein muss. Dazu gehört auch die aktuelle Debatte um Wehrdienst und Wehrpflicht.
Doch Wehrhaftigkeit ist mehr als militärische Verteidigung. Eine widerstandsfähige Demokratie braucht Menschen, die informiert sind, in Krisen handlungsfähig bleiben, Verantwortung übernehmen und demokratische Werte schützen.
Der Vortrag stellt deshalb das Konzept „Bildung zur Wehrhaftigkeit“ vor. Es verbindet unterschiedliche Themen: Demokratiebildung, Bevölkerungsschutz, Krisenvorsorge und Selbstschutz ebenso wie Fragen von Verteidigung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und nachhaltiger Entwicklung. Dabei geht es nicht um eine Militarisierung von Bildung. Ziel ist eine demokratische Gesellschaft, deren Bürgerinnen und Bürger informiert, urteilsfähig und auch in Krisenzeiten handlungsfähig sind. Gerade die anerkannte Erwachsenenbildung hat hier einen grundlegenden Bildungsauftrag: Sie schafft Räume für Information, Orientierung und kritische Auseinandersetzung und sollte deshalb gesellschaftliche Debatten über Wehrhaftigkeit und Verantwortung aktiv aufgreifen und dazu Position beziehen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
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Was bedeutet Wehrhaftigkeit für eine demokratische Gesellschaft?
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Welche Kenntnisse und Fähigkeiten brauchen Menschen, um mit Krisen und Bedrohungen umgehen zu können?
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Wie können Demokratiebildung, Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge zusammengedacht werden?
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Welchen Beitrag kann die Erwachsenenbildung leisten?



