Was brauchen Kinder unter drei Jahren, um Vertrauen, Stabilität und eine sichere Bindung zu entwickeln? Und welche Rolle nehmen dabei digitale Medien ein? Das Fachgespräch beleuchtet, wie Eltern und Fachkräfte Kinder in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt feinfühlig begleiten können und welche Rolle die Mediennutzung der Erwachsenen dabei spielt.
Das Fachgespräch ist ein offenes Format und lebt vom Austausch. Neben fachlichen Impulsen gibt es Raum für Fragen, Erfahrungen und den gemeinsamen Blick auf Herausforderungen und gute Praxis im Familien- und Betreuungsalltag.
Dr.in Antonia Dinzinger ist Psychologin, Forscherin und stellvertretende Leitung des Instituts für Early Life Care in Salzburg. Sie arbeitet unter anderem als Projektleitung der „Smart.Daddy“ Studie und ist als Referentin sowie als Dozentin im Studiengang Early Life Care tätig (www.earlylife-care.at) tätig. Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit befasst sie sich vor allem mit frühen Interaktions- und Bindungserfahrungen sowie der Mentalisierungsfähigkeit von Eltern und Fachpersonen und dem Einfluss von Technoferenz.
Das zweite Online-Fachgespräch findet im Rahmen des Projekts „Digitaler Kinderschutz von Anfang an“ statt. Projektpartner sind die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen e.V. (LJS), die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) sowie der Blickwechsel e.V. – Verein für Medien- und Kulturpädagogik. Weitere Fachgespräche folgen bis Januar 2027.
Das Projekt wird durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert und begleitet dessen Kampagne zum digitalen Kinderschutz. Ziel ist es, Familien und Fachkräfte dabei zu unterstützen, Kinder in den ersten Lebensjahren sicher und entwicklungsfördernd in einer zunehmend digitalen Welt zu begleiten.



