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Ein Tafelbild ist ein Tafelbild....oder?
Über ein vernachlässigtes didaktisches Mittel

Anouk Teskrat (Dipl.-Pädagogin, Lerntherapeutin, Dozentin DaF/DaZ und Alphabetisierung)

25.10.2019, 13:30 Uhr - 18:30 Uhr (6 UStd.)

Tafelbilder sind das vermutlich am meisten unterschätzte Unterrichtsmittel überhaupt. Sie entstehen nebenbei, erhalten kaum Aufmerksamkeit und sie werden nicht als wichtig empfunden, denn sie leben ja nicht lange. Denkt man. Wenn jedoch einige wenige Handgriffe beachtet werden, dann können Tafelbilder in den Köpfen der Teilnehmenden noch viel länger weiterleben und das Sprachenlernen unterstützen.

Ein paar Regeln, ein wenig Phantasie, vielleicht an manchen Stellen eine Prise Mut und, zugegebenermaßen, manchmal auch etwas Technik - das sind die Zutaten und die besten Hilfsmittel bei der Vermittlung von Unterrichtinhalten. Diese Art der Visualisierung (was hier nicht zwingend etwas mit Bilder zeichnen zu tun hat!) hilft, den Lernprozess zu unterstützen und das Gelernte zu festigen.

Wir beschäftigen uns damit, was ein Tafelbild (heutzutage ja häufig Flipchart oder Whiteboard) eigentlich ausmacht. Schrift, Farbe, Form und Aufteilung sind hier die ersten Ansatzpunkte. Aber auch die verschiedenen Funktionen, die ein Tafelbild erfüllt, werden reflektiert und bewusst gemacht. Sie bekommen konkrete Tipps zu Gestaltungswerkzeugen und erhalten Ideen zur Bandbreite ihres Einsatzes. Schwerpunktmäßig behandelt dieses Seminar Tafelbilder im Sprachunterricht mit Erwachsenen.

Lehrende, Kursleitende, Trainer/-innen, Pädagogische Mitarbeiter/-innen

49,00 EUR (ohne Verpflegung)

Gabriele Pfitzner