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200623

Lernen „ältere“ Menschen Sprachen wirklich anders?
Über den Umgang mit Lernenden im fortgeschrittenen Alter im Sprachunterricht

Sarah Curtius

30.10.2020, 15:00 Uhr - 18:45 Uhr (5 UStd.)

online

Nach Beendigung des Arbeitslebens finden viele Menschen endlich die Zeit, ihren Hobbies nachzugehen. Nicht wenige wagen sich daran, in diesem neuen Lebensabschnitt auch eine neue Sprache zu erlernen bzw. eine früher schon einmal gelernte Sprache wieder aufzufrischen.

In vielen Kursen lernen diese Menschen gemeinsam mit jüngeren. Von manchen Lehrkräften wird es als schwierig wahrgenommen allen gerecht zu werden, denn ältere Menschen scheinen anders zu lernen als jüngere. Aber ist das wirklich so und was heißt überhaupt "alt"? Oder sind nur die Erwartungen unterschiedlich? Und was erwarten wiederum die Unterrichtenden von dieser häufig hochmotivierten Gruppe? Wie gestaltet man den Unterricht und welche Vorteile bringt das Sprachenlernen mit sich?

 

Die Neurowissenschaften haben in den letzten Jahrzehnten neue Einsichten darüber geliefert, was im Gehirn vor sich geht, wenn wir lernen. Inzwischen wissen wir einiges über Neuronen und Synapsen und darüber, dass Bildung die Struktur im Gehirn verändert. Doch werden diese Erkenntnisse nicht immer auf den praktischen Unterricht übertragen. Wir wollen uns mit ein paar der Ergebnissen beschäftigen, die für den Sprachunterricht wichtig sind und was man konkret beachten kann, um den eigenen Unterricht zu verbessern. Denn diese Informationen können mit Sicherheit den Sprachunterricht mit den sogenannten "Älteren" verändern.

Lehrende, Kursleitende, Trainer/-innen, Pädagogische Mitarbeiter/-innen

39,00 EUR

Gabriele Pfitzner, Tel.: -315, E-Mail: pfitzner@aewb-nds.de