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220274

Was bedeutet postkoloniale Bildung?
Impulse für die Erwachsenenbildung

Sheila Ragunathan (Justus-Liebig-Universität Gießen)

12.05.2022, 09:30 Uhr - 11:00 Uhr (2 UStd.)

online

In den letzten Jahren lassen sich auf bildungspolitischer Ebene in Deutschland Forderungen nach der Dekolonialisierung eurozentrischer Curricula und Wissensvermittlung feststellen, um im Kontext von Hochschulen auf die Kontinuität kolonialer akademischer Forschung und Wissensproduktion aufmerksam zu machen und für Schulen eine Diversifizierung und Dezentralisierung von Lehrbüchern und Lernorte einzufordern. Eine grundlegende Annahme postkolonialer politischer Bildung ist es, dass koloniale Erfahrungen bis heute fortwirken. Das bedeutet, Prozesse, Institutionen, Logiken und Sprachmuster der historischen Kolonialvergangenheit haben sich tief in europäischen und außereuropäischen Kulturen verankert und sind bis heute noch wirksam. In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit der Publikation „Bildung. Ein postkoloniales Manifest“ (2021) und gehen gemeinsam der Frage nach, was ein postkolonialer Perspektivwechsel zur Reflexion der Erwachsenenbildung beinhalten kann,

Lehrende, Kursleitende, Trainer/-innen

Hauptberufl. Mitarbeiter/-innen, Leitungskräfte

kostenlos

Birgit Lemke, Tel.: -317, E-Mail: lemke@aewb-nds.de