In Teams und Organisationen wird viel gesprochen – aber nicht alles wird gesagt. Mitarbeitende zögern, Kritik zu äußern, sprechen Probleme nur vorsichtig an oder behalten abweichende Einschätzungen für sich.
Psychologische Sicherheit beschreibt genau dieses Spannungsfeld und ist der Schlüssel dafür, ob offen gesprochen wird – oder eher weniger bis gar nicht.
In diesem Workshop geht es darum, wie solche Gesprächsräume in Bildungsorganisationen entstehen – und warum sie oft ungewollt blockiert werden.
-
Welche theoretischen Konzepte gibt es und wie zeigen sie sich praktisch in der Erwachsenenbildung.
-
Woran erkennt man fehlende Offenheit im Team/in der Einrichtung?
-
Was lässt sich konkret tun, um Beteiligung und Offenheit zu stärken?
-
Was sind Handlungsmöglichkeiten und Grenzen psychologischer Sicherheit?
Praxiseinblick
Im zweiten Teil des Workshops berichtet Inga Kugler vom Zentrum für Erwachsenenbildung aus der Praxis eines kollegial geführten Unternehmens. Das agile Organisationsmodell wurde 2019 eingeführt. Die Einblicke zeigen, wie sich psychologische Sicherheit im Alltag auswirkt – mit Erfolgen, Konflikten und offenen Fragen. Und es macht deutlich, dass psychologische Sicherheit kein „Wohlfühlkonzept“ ist, sondern Führungsarbeit herausfordert.
Austausch, Fragen und Diskussion sind ausdrücklich Teil des Workshops.



